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Sind Ihnen diese
Tatsachen und Fakten bekannt?
Sie haben KEINEN
Anspruch auf Einlagensicherung !
Es gibt KEINE
Staatsgarantie und wird es auch nie geben !
Sicherheiten die wirklich sicher sind !
Das gesamte weltweite
Finanzsystem basiert und funktioniert aufgrund eines
einzigen Faktors:
VERTRAUEN !
Das Vertrauen aller
Menschen, dass die Zahlen auf Papieren (Geld) etwas
wert sind. Billionen von diesen Papieren sind weltweit
in Umlauf. Das bekannteste dieser Papiere sind
Geldscheine. Aber auch Sparbücher, Wertpapiere,
Anleihen usw.
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Was ist ein 100 Euro
Schein wert? Solange das Finanzsystem funktioniert
100 Euro. Die Vergangenheit hat aber schon oft
bewiesen, dass diese ganzen, mit Zahlen bedruckten
Papiere auch wertlos werden können. |
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Finanzkrise
2008
Es ist also wichtig
dieses Vertrauen in das Finanzsystem unter allen
Umständen aufrecht zu erhalten. Besonders im Jahr
2008, dem Beginn der Finanzkrise, musste alles nur
erdenklich Mögliche getan und gesagt werden, um das
Vertrauen der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Nur
durch dieses Vertrauen der Anleger, also Ihr
Vertrauen, konnte der weltweite Zusammenbruch des
Finanzsystems verhindert werden.
Aber haben diese
Maßnahmen etwas an der Situation geändert? Nein. Die
Finanzkrise ist noch lange nicht zu Ende. Nur das
Vertrauen ist wieder gestiegen und muss durch die
Regierung weiter bestärkt werden.
Viele Anleger sind der
Meinung, dass ihr Geld absolut sicher ist, wenn sie
es bei einer Bank oder dem Staat anlegen. Diese
"Meinung" basiert allerdings nur auf Vertrauen. Das
Vertrauen, welches durch die Maßnahmen der Banken und
der Politik erweckt wird.
Einlagensicherung
ist unsicher - Die Bombe tickt
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Schon am 30. März 2008
stand in der FAS (Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung) die Überschrift: "Die
Einlagensicherung ist längst nicht so sicher".
In dem Artikel wurde festgestellt, dass "der
Zusammenbruch einer größeren Bank zum Kollaps
der Sicherungseinrichtung führen würde". |
In dem Artikel der
FAS, dem Handelsblatt und weiteren renommierten Zeitungen
wurde auch der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück zitiert. Herr Steinbrück erklärte, dass
sich im Einlagensicherungsfonds nur noch etwa
4,6 Milliarden Euro befinden.
Das war Anfang 2008.
Aber lesen Sie selbst. Hier die Links zum
Handelsblatt:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/lehman-bringt-deutsche-einlagensicherung-in-not;2041475
http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/einlagensicherung-das-grosse-versprechen;2162821
Wie sehr die deutsche
Bevölkerung diesem System vertraut beweist die Höhe
der Anlagen, die sie in so genannten "Sicht-, Termin- und Spareinlagen"
(Sparbücher, Girokonten, Sparbriefe, Tages- und
Festgelder, usw.) angelegt hat. 1,78 Billionen Euro!
Als Zahl: 1.780.000.000.000 Euro. Dies ist
über ein Drittel des gesamten Geldvermögens der deutschen
Privathaushalte. Alles nur mit Zahlen bedrucktes Papier.
Link zu cash-online.
"Das Geldvermögen 2009 in Deutschland":
http://www.cash-online.de/investmentfonds/2010/geldvermoegen-legt-2009-dank-hoher-sparquote-und-boersenhausse-zu/18350/2
Link zum Statistischen
Bundesamt Deutschland. "Bilanzergebnisse der Banken
2005 bis 2009":
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/
DienstleistungenFinanzdienstleistungen/Finanzdienstleistungen/Tabellen/Content75/AktivaPassiva.psml
Wo ist Ihr
Geld, wenn Sie es der Bank gegeben haben?
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Ist diese gigantische
Geldsumme von 1,76 Billionen Euro denn auch da? Natürlich nicht. Ihr Geld,
dass Sie zu Ihrer Bank bringen und dafür eine
schicke Urkunde erhalten (je nach Geldanlage werden auf
schönem Papier schöne Zahlen gedruckt), ist
die Ware mit der Ihre Bank arbeitet. Ihre Bank hat
keine eigenen Waren oder Produkte. Sie stellt auch
nichts her. |
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Sie verwaltet
ausschließlich Ihr Geld. Sie und Ihr Geld sind die
Ware, die eine Bank nicht nur am Leben erhält,
sondern auch sehr reich und extrem mächtig macht.
Wie mächtig Sie die
Banken mit Ihrem Geld machen, können Sie fast
täglich lesen, sehen und hören. Dreistellige
Milliardenbeträge wurden durch die Regierung
bereitgestellt, um Banken vor der Pleite zu retten.
Aber warum sind zehntausende von zum Teil sehr
renommierten Unternehmen in den vergangenen zwei
Jahren Konkurs gegangen?
Es waren keine Banken.
Mit "nur" eine Milliarde Euro Unterstützung würde es
99% dieser Unternehmen noch geben. Eine einzelne
Bank ist eben hundert Mal so wichtig, wie über
10.000 kleine und mittelständische Unternehmen.
GELD - Die
Ware der Banken
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Was macht die Bank mit
Ihrem Geld? Im Prinzip alles, wovon Sie Ihnen abrät.
Die Bank verleiht es, investiert in Unternehmen,
Immobilien, Aktien, Devisen, usw. Bedenken Sie wie
viele Angestellte manch eine Bank hat. Die Gehälter
müssen erwirtschaftet werden. Auch die Gehälter der
Vorstände. Und auch die zum Teil sehr pompösen
Immobilien und Filialen müssen bezahlt werden.
Haben Sie sich noch
nie gefragt, wovon Ihre Bank das alles bezahlt?
Zum Glück sind die Bilanzen aller Banken für
jeden zugänglich. So kann jeder, |
auch Sie, einsehen,
welche Kosten bei einer Bank entstehen. Aber auch,
welchen Gewinn die Bank macht.
Nicht ein Aktionär
(also die Inhaber) würde sich an einem Unternehmen
beteiligen, wenn es nicht mindestens eine gute,
zweistellige Rendite versprechen würde. Und diese
Renditen erzielen die Banken. Nach Kosten und
Steuern.
Wie viele Zinsen
erhalten Sie zur Zeit von Ihrer Bank? 2 Prozent? Und
warum geben Sie sich damit zufrieden? Warum sind Sie
sogar der Meinung, dass Zinsen von 4 Prozent, 6
Prozent oder noch mehr unseriös sind? Ganz einfach:
Weil es Ihnen so von Ihrer Bank erklärt wird. Aber
auch die Medien, Verbraucherzentralen und Politiker
sagen Ihnen, dass "so hohe Zinsen" unseriös und
unsicher sind.
Wie sicher ist nun Ihr
Geld, wenn Sie es bei einer Bank anlegen?
So lange Sie dem
System, den Banken und den Politkern vertrauen ist
Ihr Geld (fast) sicher. Natürlich, da ist ja der Einlagensicherungsfonds des
Bundesverbandes deutscher Banken. Ein wirklich
eindrucksvolles Instrument, um Ihr Vertrauen zu
gewinnen. Für viele Anleger kommt eine Geldanlage
nur in Frage, wenn Ihr Geld einlagengeschützt ist.
KEIN RECHTSANSPRUCH
AUF EINLAGENSICHERUNG
Haben sie sich je die
Satzung (Statuten) dieser so hoch angesehenen Schutzeinrichtung
durchgelesen? Wohl kaum, denn dann würden Sie sich
eine derartige Sicherheit nicht wünschen.
SIE HABEN KEINEN
RECHTSANSPRUCH ! Genau diesen Wortlaut können Sie zu
dieser Absicherung lesen. Dies gilt auch für die
immer beworbenen 50.000 Euro.
Hier können Sie es
selbst schwarz auf weiß nachlesen (siehe Punkt 9 der
FAQ):
http://www.bankenverband.de/themen/geld-finanzen/einlagensicherung/fakten-zum-thema-einlagensicherung
Das Statut des
Einlagensicherungsfonds steht auf der
Internetseite des Bankenverbandes jedem kostenlos
zum download bereit. In der aktuellen Fassung Juni
2010 können Sie unter § 6 Nr. 10 folgendes lesen:
"Ein Rechtsanspruch
auf ein Eingreifen oder auf Leistungen des
Einlagensicherungsfonds besteht nicht."
Ihr Anspruch auf Einlagensicherung beträgt genau
0,- Euro!
Was ist eine Absicherung wert, wenn Sie keinen
Rechtsanspruch darauf haben? NICHTS!
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Alle anderen Anbieter von Kapitalanlagen, zum
Beispiel Beteiligungen, müssen in Ihren Prospekten
auf Chancen und Risiken hinweisen. Auch auf ein
mögliches Totalverlustrisiko. Egal wie klein die
Wahrscheinlichkeit ist. Nur Banken müssen diesen
unangenehmen Hinweis "EIN TOTALVERLUST IST MÖGLICH"
nicht geben. Denn wenn es in diesem Wortlaut
irgendwo stehen würde, wäre Ihr Vertrauen
erschüttert, und das würde das Finanzsystem
gefährden.
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Aber eine Absicherung auf die Sie keinen
Rechtanspruch haben hat genau das:
EIN TOTALVERLUSTRISIKO !
Wurden Sie jemals von einem Ihrer netten Bankberater
darauf hingewiesen, dass Sie KEINEN RECHTSANSPRUCH
auf die ständig angepriesene Einlagensicherung
haben? Fragen Sie doch einmal nach. Es soll
Bankberater geben, die es selbst nicht wissen. Oder
wissen wollen.
Selbst Herr Ackermann, Vorstandsvorsitzender der
Deutschen Bank, hat in einem Interview
in der ARD Reportage "Gier und Größenwahn - Wie die Banken die Politiker über den Tisch zogen"
vom 24. März 2010 mit seiner Aussage: "... die
Größenordnung (27 Milliarden Euro), die zur Rettung
der Hypo Real Estate (HRE) notwendig waren, hätten durch die
Einlagensicherung der Banken nicht zur Verfügung
gestanden ..."
Link zur Reportage. Hier klicken:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4335642
Wir empfehlen Ihnen, sich die
Reportage auf jeden Fall einmal anzusehen.
27 Milliarden sind zwar sehr viel Geld, aber bezogen auf
die 1,7 Billionen die derzeit über Banken angelegt
sind ein sehr kleiner Betrag. Liest man dann, dass
zum Beispiel jeder Kunde der Deutschen Bank mit
"weit über 1 Milliarde Euro"
abgesichert ist, muss man sich fragen, wie derartige
Zahlen zustande kommen. Nachzulesen unter:
http://www.deutsche-bank.de/pbc/ze-ueber_uns-einlagensicherung.html
Aber eins bewirken diese Zahlen, Sie erwecken
Vertrauen. Ihr Vertrauen.
Banken gehen Pleite
Allerdings wurde 2008 dieses Vertrauen stark
erschüttert. Die Pleiten von Lehman Brothers und
weiterer Banken leiteten die größte Finanzkrise seit
Jahrzehnten ein.
Wie viel Geld haben Anleger, die über Ihre Hausbank
"Papiere" von Lehman erworben haben, durch die
Einlagensicherung erhalten? Keinen Euro! Nur
Anleger, die direkt bei der Tochter von Lehman in
Deutschland Ihr Geld in Papier
getauscht haben wurden entschädigt.
Da nun die Sicherungseinrichtungen der Banken in
Frage gestellt wurden, musste die Politik
eingreifen. Neben der Rettung der Hypo Real Estate (HRE) durch
Verstaatlichung musste das Vertrauen der
Bevölkerung in das Finanzsystem wieder hergestellt
werden. Und wenn Politiker eines können, dann sind
es Versprechungen und Zusagen machen.
Und genau das hat unsere Regierung getan.
Die Regierung greift ein
Am 05. Oktober 2008 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel folgende Erklärung
vor der deutschen Bevölkerung abgegeben:
"Wir
sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher
sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein."
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Schnell wurde daraus eine "Staatsgarantie". Auch der
Begriff "Merkel-Schirm" wird verwendet. Warum hat
Frau Merkel diese Erklärung abgegeben? Richtig, sie
wollte Ihr Vertrauen zurückgewinnen. Ihr Vertrauen in das
Finanzsystem.
Oder glauben Sie
wirklich, dass Ihr Geld und die anderen 1,76
Billionen |
Euro der anderen Anleger
tatsächlich bei den Banken liegt? Natürlich nicht.
Wie schon gesagt, die Banken arbeiten mit Ihrem
Geld. Ca. 2% der bei Ihnen angelegten Gelder könnten
die Banken tatsächlich auszahlen. Dann müssten sie
die Türen schließen. Das wäre wahrscheinlich das
Ende des jetzigen Finanzsystems.
Und genau das musste mit allen Mitteln verhindert
werden. Die verunsicherten Anleger mussten davon
abgehalten werden sich ihr Geld von den Banken
zurückzuholen. Genau das sollte die Erklärung der
Regierung bewirken und hat es auch getan.
Aber wo steht denn etwas über diese "Staatsgarantie"
geschrieben? Gibt es ein Gesetz, eine Verordnung
oder irgendein anderes offizielles Schriftstück auf
das man sich berufen kann? Auch danach können Sie ja
mal Ihren Bankberater fragen.
Die Unmöglichkeit einer Staatsgarantie
Woher sollen die 500 Milliarden, die als Summe
genannt wurden, herkommen? Wenn es im schlimmsten
Fall um 1,7 Billionen Euro Anlegergelder geht, woher
soll dieses Geld kommen?
Der Staat hat nur eine Einnahmequelle: SIE. Durch
Ihre Steuern, Gebühren und Abgaben die Sie zahlen
funktioniert der Staat. Wie unsere Regierungen mit
unserem Geld umgehen ist kein Geheimnis.
Staatsschulden in Höhe von über 1,7 Billionen hat
Deutschland
bislang angehäuft. Tendenz stark steigend. Sehen Sie
selbst. Hier der Link zur aktuellen Schuldenuhr:
http://www.steuerzahler.de
Die deutschen Anleger verfügen also genau über das
Guthaben, welches unser Staat zum tilgen seiner Schulden
benötigen würde. Schuldentilgung des Staates ist aber nicht
das, was der sicherheitsorientierte Anleger will.
Dieser Anleger fordert sogar, dass der Staat noch mehr
Schulden machen soll, wenn er sein angelegtes Geld
verliert. Denn genau das müsste der Staat tun, um eine
Staatsgarantie für Einlagen zu erfüllen.
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Wie gesagt, Steuern, Gebühren und Abgaben sind die
einzigen Einnahmen des Staates. Ich möchte nicht
behaupten, dass ich jedes Mal ein Glücksgefühl
verspüre, wenn ich Steuerzahlungen an das Finanzamt
überweise. Aber ich weiß, dass wir dafür Schulen und
Kindergärten, Krankenhäuser, Sicherheit,
Infrastruktur und vieles mehr erhalten. Auch wenn
sehr viele Steuergelder sinnlos vergeudet werden,
funktioniert unser soziales System. |
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Zahlen Sie auch Steuern? Nehmen wir an, ich hätte
mein Geld bei einer Bank angelegt, die leider Pleite
gegangen ist. Da es keine so kleine Bank gewesen
ist, will und kann mir die Einlagensicherung der
Banken mein Geld nicht zurückzahlen. Also soll nun
der Staat einspringen. Ich will ja mein Geld zurück.
Damit der Staat nun mir und den anderen Geschädigten
unser Geld erstatten kann benötigt er Geld. Viel
Geld. Also erhöht er die Steuern. Somit zahlen SIE
mir mein Geld zurück. Danke.
Gibt es nun eine Staatsgarantie oder gibt es keine?
Da es einzig Ihre Entscheidung ist wo und wie Sie
Ihr Geld anlegen, kann es nicht sein, dass die
Allgemeinheit für eine persönliche Fehlentscheidung
herhalten muss. Für eine derartige Regelung hätte
niemand Verständnis. Natürlich nur so lange er nicht
selbst betroffen ist.
Nur eine Versicherung gegen einen derartigen Verlust
könnte Sicherheit geben. Aber selbst in den
Regelungen des Einlagensicherungsfonds des
Bundesverbandes deutscher Banken wird darauf
hingewiesen, dass eine Versicherung für eine
Einlagenabsicherung nicht bezahlbar wäre.
Hier können Sie es
selbst schwarz auf weiß nachlesen (siehe Punkt 9 der
FAQ):
http://www.bankenverband.de/themen/geld-finanzen/einlagensicherung/fakten-zum-thema-einlagensicherung
Die NOA Bank - Eine Bank geht Pleite
Ein ganz aktueller Fall bestätigt ebenfalls, dass
die Regierungserklärung nur eine hervorragende
Marketingidee gewesen ist.
Im August 2010 musste die NOA Bank Ihre Türen für
immer schließen. Erst Ende 2009 gegründet sammelte
die NOA Bank in nur gut sechs Monaten 300 Millionen
Euro von rund 15.000 Menschen ein.
Infos zur NOA Bank bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Noa_bank
Da die NOA Bank kein (freiwilliges) Mitglied in
einem deutschen Einlagensicherungsfonds war, greift
lediglich die Pflichtmitgliedschaft
Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Also die
Einlagensicherung ohne Rechtsanspruch. Da es bei der NOA
Pleite "nur" um ein paar Millionen geht, wird es
Entschädigungen gemäß den Regelungen der
Einlagensicherung geben.
Privatkundengelder sind bis zu einer Höhe von 50.000
Euro abgesichert.
Es gibt aber auch Anleger, die (wesentlich) mehr als
diese 50.000 Euro der NOA Bank anvertraut haben. In
einem Forum kann man lesen, dass sich diese Anleger
auf die Staatsgarantie berufen. Ansonsten hätten sie
nie so viel Geld bei der Bank anlegt.
Was für eine lächerliche und armselige Ausrede. Einzig der
"gigantische" Zins von 2,2%, der von der NOA Bank
beworben wurde, war der Grund, warum diese Anleger
mehr als 50.000 Euro angelegt haben.
Keine Staatsgarantie
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Nun wollen genau diese Anleger Geld vom Staat. Also meine und Ihre Steuergelder. Zum Glück werden sie vom Staat keinen Cent
erhalten. Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat
schon klar gestellt, dass für die NOA Bank
Geschädigten keine staatliche Einlagengarantie gilt.
Ebenfalls stellte
das Bundesfinanzministerium klar, dass nur
Bankenpleiten in Verbindung mit der Finanzkrise
unter den Schutz des "Merkel-Schirms" fallen.
Diese Aussage ist besonders interessant. Wer
entscheidet denn, |
wann eine Pleite etwas mit DER
Finanzkrise zu tun hat? Und was heißt DER
Finanzkrise? Diese Formulierung schließt automatisch
zukünftige Krisen aus.
Nachzulesen u.a. unter Börse online. Hier der Link
zum Artikel:
http://www.boerse-online.de/banken/nachrichten/meldung/:Noa-Bank--Keine-Staatsgarantie-fuer-Kundengeld/615507.html
Wie werthaltig die Versprechen von Politikern wert
sind konnte jeder zu jeder Zeit selbst erleben:
NICHTS! Es ist eben ein Versprechen und kein Gesetz.
Und das Brechen von Versprechungen ist nicht
strafbar. Jeder bricht Versprechungen, aber würde es
Haftstrafen für das Brechen von Versprechungen
geben, wäre wohl jeder Politiker hinter Gittern.
Die richtige Entscheidung
Welche Geldanlage ist nun
sicher und welche nicht?
Welcher Zinssatz ist seriös
und welcher nicht?
Welche Sicherheiten sind
wirklich sicher und welche nicht?
Die höchste Sicherheit bieten Sachwerte und
Streuung. Natürlich sollte man immer einen Teil
seines Geldes liquide halten. Häufig kommen auch nur
kurzfristige Geldanlagen in Frage.
Dann sollten Sie bei der Wahl der Anlage auf eines
achten:
Welche "ECHTEN
SICHERHEITEN" sind vorhanden?
Was passiert mit dem Geld,
wenn es angelegt wird?
Bedeutet Ihnen ein Versprechen mehr Sicherheit, als
tatsächlich vorhandene Werte? Gibt Ihnen eine
Absicherung ohne Rechtsanspruch mehr Sicherheit, als
tatsächlich vorhandene Werte? Glauben Sie an die
Sicherheit einer Staatsgarantie, die es nicht gibt?
Prüfen sie bei der Auswahl Ihrer Geldanlage, welche
tatsächlichen Werte vorhanden sind. Besitzt das
Institut, welches Ihnen eine Festzinsanlage
anbietet, so viele tatsächliche Werte, um
theoretisch jederzeit alle Anleger kurzfristig
auszuzahlen?!
Die Höhe eines Zinssatzes kann nie seriös oder
unseriös sein. Sie kann nur realistisch oder
unrealistisch sein. Wie können Bankberater oder
sonstige "Finanzexperten" den Zinssatz und die
Produkte Ihrer Konkurrenz als unseriös bezeichnen,
wenn Sie sich noch nicht einmal die Mühe gemacht
haben, sich zu informieren.
Genau der Bankberater, der Ihnen sagt, dass 2%
Zinsen für eine Festzinsanlage "marktüblich" sind,
erklärt Ihnen im gleichen Atemzug, dass 13% Zinsen
für einen Dispokredit ebenfalls marktüblich sind.
Für diesen Bankberater sind 6% Zinsen für eine
Festzinsanlage genauso unmöglich, wie ein Dispozins
von 7%.
Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, dann sind es
doch die 2%, die man Ihnen für Geld anbietet oder
die 13% Zinsen, die Sie für einen Dispokredit zahlen
sollen, unseriöse Angebote, oder?
Sind auch Sie der Meinung, dass Festzinsanlagen, die
Zinsen von 6% und mehr zahlen, unseriös sind?
Wie kommen Sie zu derartigen Vorurteilen ohne sich
vorher informiert zu haben? Nur weil Ihnen andere
"Nicht-Informierte" dies gesagt haben? Basieren all Ihre
Entscheidungen auf Hörensagen? Wenn es um den Kauf
eines Autos oder Ihren Urlaub geht informieren Sie
sich doch auch, oder? Der Autoverkäufer wird Ihnen
bestimmt alle Informationen zu seinen Modellen geben
können. Er wird Ihnen allerdings nur wenige
Informationen zu anderen Automarken geben können.
Und wenn es um Ihren Urlaub geht werden Sie
sicherlich keinen Autoverkäufer aufsuchen.
Wenn es um Geldanlagen geht, Ihre Geldanlagen, dann
lassen Sie sich beraten. Aber von einem Berater, der
unabhängig, qualifiziert, kompetent und erfahren
ist.
Nutzen sie die Chance sich
zu informieren. Unverbindlich, kostenlos und
kompetent.
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Nur einer
Festzinsanlage, die Ihnen durch tatsächlich
vorhandene Werte höchste Sicherheit bietet, sollten
Sie Ihr Geld anvertrauen! |
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(c) 15.09.2010 alpha assay -
www.alle-angebote.info |
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